Experiencing Time or How to stand still?

situation productions

Wie gehen wir mit Zeit um? Wie nehmen wir Zeit wahr?

Ein interdisziplinärer Parcours aus Hörstationen, Video, Performance, Sound und Licht schafft Zugang zu diesen Fragen. Die Zeitwahrnehmung wird manipuliert, Zeit wird umgekehrt, beschleunigt, hält an oder vergeht extrem langsam.

Im Zentrum steht die Frage nach dem individuellen Empfinden von Zeit:

Welchen Wert hat meine Zeit? Womit verbringe ich sie?

Die Frage nach dem (guten) Umgang mit Zeit ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Neben der Suche nach dem größtmöglichen Maß an Effizienz konfrontiert uns das Nachdenken über Zeit mit der eigenen Vergänglichkeit.

Wer entscheidet über meine Zeit? Darf ich meine Zeit verschwenden?

Das Projekt widmet sich ‚Zeiten im Dazwischen‘ (zaudern, zögern), ‚Lebenszeit‘ (Arbeits- vs. Freizeit, Irreversibilität) und ‚Formen des Stillstands‘ (Warten, Leere, Verlangsamung). Starke Gegensätze ermöglichen eine Kontrasterfahrung zum normalisierten Zeitverständnis.

Idee & Umsetzung: situation productions Team
Künstlerische Leitung: Barbara Lubich, Anna Till
Video: Barbara Lubich
Choreografie: Anna Till
Produktion: Bettina Lehmann
Komposition/Musik/Sound: Nikolaus Woernle
Raum/Objekte: Konstanze Grotkopp
Licht/Technische Leitung: Martin Mulik
Performance: Daniela Lehmann, Matthew Rogers, Rika Yotsumotu
Sprecherin: N.N.
Dramaturgie: Nora Otte

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ - STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm Tanz.

Foto: Barbara Lubich