Heike Hennig

Die gebürtige Leipzigerin Heike Hennig studierte Performing Arts in den USA. Nach ihrer Rückkehr gründete sie 2000 ihr genreübergreifendes Theaterensemble mit Schauspieler:innen, Musiker:innen, Sänger:innen und Tänzer:innen in internationaler Besetzung in Leipzig. Ihre Arbeiten thematisieren aktuell brisante Themen wie Demographie, Rausch und Macht. International bekannt wurde Heike Hennig 2006 durch ihre generationsübergreifenden Arbeiten und den arte/ZDF Film “Tanz mit der Zeit”. 2016 wurde ihre Inszenierung “Crystal” mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet. Neben Gastspielen an bekannten Opern- und Theaterbühnen wie Schauspielhaus Hamburg, Oper Bonn und Schauspielhaus Dortmund inszeniert sie an ungewöhnlichen Aufführungsorten wie dem Neuen Museum Berlin, Leipziger Auwald oder in den Sassi, den Felsensiedlungen von Matera. Ihre internationalen Produktionen führen durch ganz Europa. Heike Hennigs Stücke und Inszenierungen wurden im Theater Wolfsburg, Bayer Kultur Leverkusen, Deutschen Nationaltheater Weimar sowie auf internationalen Festivals in Griechenland, Italien, Dänemark, Schweden, Schweiz, Finnland und Kanada gezeigt. 2019 inszenierte sie die Europäische Kulturhauptstadt Matera in Italien, dieser bemerkenswerte „Atlas der Emotionen“ wurde von Frank Walter Steinmeier und Sergio Matarella im Haus der Kulturen der Welt in Berlin gewürdigt. Heike Hennig unterrichtet als künstlerische Gastprofessorin am Institut für Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig, HGB Leipzig und an der Zürcher Hochschule der Künste. 2020 ist sie erneut an die renommierte UBC Kanada eingeladen.

Corona bedingt fallen seit März bis Juni 2020 vier Premieren aus, Up and Down am Flughafen Stuttgart (21. März 2020), Else Lasker Schüler im Fürstenhaus Weimar (14. April 2020), Woods an der UBC Canada (17. Juni 2020), Nietzsche im Neuen Museum Weimar konnte am 18. Juli nachgeholt werden. Seit Oktober 2020 ist Heike Hennig Gastprofessorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Im Mai 2021 kommt ein neues Stück „Franz Liszt“ heraus und „Eine soziale Oper“ ist in Planung.

www.heikehennig.de