Human Machine Interaction: Wieviel Mensch braucht Maschine?

Irina Pauls

Foto: Jana Mila Lippitz
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"Ich beobachte, wie durch fortschreitende Automatisierung Individualität mehr und mehr verblasst und Kulturtechniken verloren gehen. Verfeinerung verschwindet zugunsten von Standardisierung. Zeitdauer verliert an Wert. Der Gestaltungsraum des menschlichen Körpers schrumpft."

Ausgehend von diesen Thesen beschäftigt sich Irina Pauls mit den sich wandelnden Arbeitsprozessen in unserer Gesellschaft und deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper. In den Deutschen Werkstätten Hellerau beobachtet sie die Arbeit von Tischler:innen, um die Auswirkungen der hochspezialisierten Arbeitsgänge auf die Körper der Facharbeiter:innen zu untersuchen. Dabei geht es ihr darum herauszufinden, ob die Arbeit in die Körper eingeschrieben ist und inwiefern die Produktionsweise in den Werkstätten auf die Fertigkeiten menschlicher Arbeit angewiesen ist.

Im Anschluss begleitet Irina Pauls die Arbeit der Professur für Technisches Design an der TU Dresden. In verschiedenen Projekten, die immer die Interaktion von Mensch und Maschine ins Zentrum rücken, begleitet sie die Erforschung zukünftiger Arbeitsprozesse. Welche Körperlichkeiten werden dabei entstehen? Welche Körperbilder setzen die Forscher:innen dabei ihren Überlegungen zugrunde? Welche Rolle wird der menschliche Körper in der Arbeitswelt der Zukunft haben?